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Welche Faktoren stehen für eine positive Beitragsentwicklung

Hier finden Sie eine Übersicht an Faktoren die eine positive Beitragsentwicklung bewirken. Mit Hilfe dieser Kriterien bewerten Experten die langfristige Beitragsentwicklungen in der privaten Krankenversicherung. Fordern Sie hier ein kostenlosen Vergleich der beitragsstabilsten privaten Krankenversicherungen an.

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1. langfristige Tarifwerke - Tarifstrategien

Leider verfolgen ein Großteil der privaten Krankenversicherungen keine sehr stringente Tarifstrategie. Als Laie muss man wissen, dass Krankenversicherungen i.d.R. nicht nur eine Krankenversicherung (Tarif) anbieten, sondern oft mehrere, welche unterschiedlich konzipiert sind. In der Praxis bedeudet dies, dass Unternehmen neue Tarife auf den Markt bringen, wenn alte Tarife aus dem Ruder laufen, bzw. falsch kalkuliert wurden und deren Beiträge extrem ansteigen. Das führt dazu das neue Kunden verstärkt in die neuen Tarife wechseln und dadurch das durchschnittliche Alter der Versicherten in den alten Tarifen steigt. Und damit auch die Beiträge, da ältere Versicherte auch höhere Kosten verursachen. Eines der besten Merkmal einer guten privaten Krankenversicherung ist daher, dass eine Krankenversicherung nur wenige Tarife, am besten nur einen, anbietet. Noch besser: wenn dieser Tarif bereits schon lange am Markt existiert.

Daran erkennt man ob ein Unternehmen eine gute und langfristige Strategie im Sinn ihrer Versicherten verfolgt. Krankenversicherung mit nur wenigen Tarifen, verfolgen in der Regel eine sehr durchdachte, langfristige Strategie in der Versicherung von Neukunden um die Beiträge stabil zu halten. D.h. gute Krankenversicherungen versuchen nicht um jeden Preis Neukunden zu gewinnen, um möglichst schnell zu wachsen, sondern versuchen möglichst "gute" Versicherte zu gewinnen, um eine positive Beitragsentwicklung zu gewährleisten.

2. geringer Verwaltungskosten bzw. Werbekosten-Anteil

Eine Krankenversicherung kann ihre Beiträge umso stabiler halten, je geringer der Anteil der Verwaltungskosten im Verhältnis zu den eingenommenen Beiträgen ist. Je geringer die Verwaltungskosten, desto günstiger der monatliche Beitrag. Anhand der Werbekosten (Provision bzw. Abschlusskosten) kann man auch die Qualität des Tarifes erkennen. Ein guter Tarif benötigt kaum große Ausgaben für Werbung, sondern lebt von seinen Empfehlungen. Oft wird versucht durch hohe Provisionen, die Basis der Versicherten stark auszuweiten um dadurch eine Überalterung des Tarifes und einer Explosion der Kosten entgegen zu wirken. Dies allein ist natürlich nicht unbedingt schlecht, aber es kann im Grunde nichts an einer schlechten Tarifstruktur ändern, da durch langfristig hohe Werbekosten die Beiträge wiederum negativ belastet werden. Guten Unternehmen reichen durchschnittliche Werbekosten um ihren Tarif zu führen, da sie zum Großteil von Empfehlungen leben.

3. Hohe Rückstellungen

Anhand hoher Rückstellungen (RfB Quote) erkennen sie dass eine Krankenversicherung langfristig seriös gearbeitet hat. Mit dieses Rückstellungen können kurzfristige Beitragserhöhungen abgedämpft werden.

4. Beiträge im Mittelfeld -> möglichst billig ist nicht unbedingt gut!

Eine gute private Krankenversicherung sollte nicht unbedingt extrem günstig sein. Extrem günstige Tarife versuchen durch Ihre niedrigen Beiträge oft in sehr kurzer Zeit viele Neukunden zu gewinnen. Dadurch nehmen Sie aber auch in Kauf oft schlechte Risiken einzukaufen. Oder sie gehen das Risiko ein dass ein Großteil der Versicherten bei der ersten Beitragserhöhung die Versicherung wechselt. Ein vernünftiger Beitrag ist dadurch im Sinne aller Versicherten um den Beitrag langfristig stabil zu halten.

 
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